10 Thesen gegen die Finanzkrise (Gutmann, Rogner, Zotter)

  1. Die Lösung der Finanzkrise kann nicht mittels der gleichen Methoden wie bisher erfolgen. Das ist ja dann keine Lösung.

  2. Wirtschaftlichkeit lässt sich nicht auf Gewinn alleine reduzieren. Der Fokus darauf führt zwangsläufig in eine solche Krise und wird dies auch wieder tun (Pyramidenspiel). Geld kann man nicht essen.

  3. Gewinnmaximierung durch Mitarbeiterabbau und nachhaltiges Wirtschaften sind ein nicht aufzulösender Widerspruch.

  4. Miteinander gemeinsam leben (und wirtschaften) statt gegeneinander kämpfen und gemeinsam sterben.

  5. Der Begriff der Wirtschaftlichkeit gehört ganzheitlich definiert und festgeschrieben. Der Wertezuwachs im sozialen, ökologischen und volkswirtschaftlichen gehört dem finanziellen Gewinn gleichgestellt. Die Unternehmen danach bewertet.

  6. Zur Umsetzung fehlen dem jetzigen System und den verantwortlichen Personen die Kompetenzen und persönlichen Erfahrungen.

  7. Nur wer selber sauber ist, kann beginnen auch sein Umfeld zu reinigen. Mit dreckigen Händen lässt sich kein weises Bett bestellen.

  8. Ethik bzw. Sauberkeit ist persönlich anwendbar, erlebbar und damit begreifbar zu definieren und zu vermitteln. Diese Ansätze gehören frei von Einflüssen institutionalisiert und gelehrt. Es gilt Badestuben zur Reinigung einzurichten.

  9. Es gilt Baumschulen für gesunden Rückschnitt einzurichten, gesundes Wachstum braucht auch Regeneration. Unkontrollierte Gier soll gereinigt und geschnitten werden.

  10. Es ist Zeit für einen globalen Ethikansatz als Essenz aus den großen Denkschulen und Religionen.

Kommentare:

  1. Aktivierung der Selbstheilkräfte anstelle von Symptombekämpfung, auf das Wohlergehen der Patienten, nicht das der pharmazeutischen Industrie ausgerichtet ist, kann ich das Bad Blumauer Manifest in allen Punkten nur begrüßen und unterstützen. Der weltweite Zusammenbruch vieler Finanzsysteme zeigt, dass die Ziele in der Wirtschaft die absolut verkehrten waren. Monetäre Gewinnmaximierung um jeden Preis hat bewiesen, dass damit nur Armut und Leid erzeugt wird.
    Der große Vorteil, den die momentane Entwicklung nimmt, besteht darin, dass sich das götzenhaft verehrte System der materiellen Güteransammlung sich selbst zerstört und unfreiwillig Platz macht einem Neubeginn. – Einem Neubeginn mit neuem Bewusstsein, das neben dem Wirtschaftserfolg auch die Zufriedenheit aller mit dem Betrieb in Verbindung stehender Mensch zum Ziel hat. Nur so wird sich nachhaltig jener Erfolg einstellen, den sich Unternehmer wünschen.
    Besonders die Banken werden zwangsweise umdenken müssen, denn die jetzt gelebt Praxis Kredite nur denen zu geben, die kurzfristig eine hohe Rendite in Aussicht stellen, wird sich keine Bank auf Dauer leisten können. Der Begriff gelebter Nachhaltigkeit wird sicher ein sehr wichtiges Kriterium gewissenhafter Kreditpolitik werden müssen.
    Ich hoffe, dass das kleine Saatkorn, das in Blumau durch die 3 Unternehmer gesät wurde, sich rasch vermehrt um vielen Firmen einen Weg auf zu zeigen, wie sie in Zukunft großartige Ernten einfahren zu können.
    Wenn möglichst viele Menschen sich diesem neuen Bewusstsein anschließen wird es gelingen, die nachfolgende Prophezeihung eines längst verstorbenen Indianerhäuptlings nicht Realität werden zu lassen:
    Erst wenn der letzte Baum gerodet,
    der letzte Fluss vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen,
    wird man feststellen,
    dass man Geld nicht essen kann.

    Dr. Norbert Schulz, Haus Gesundheit, 9081 Reifnitz
    norbert@schulz.at

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  2. Als ganzheitlich denkender Arzt für Allgemeinmedizin, dessen Therapiekonzept auf die Aktivierung der Selbstheilkräfte anstelle von Symptombekämpfung, auf das Wohlergehen der Patienten, nicht das der pharmazeutischen Industrie ausgerichtet ist, kann ich das Bad Blumauer Manifest in allen Punkten nur begrüßen und unterstützen. Der weltweite Zusammenbruch vieler Finanzsysteme zeigt, dass die Ziele in der Wirtschaft die absolut verkehrten waren. Monetäre Gewinnmaximierung um jeden Preis hat bewiesen, dass damit nur Armut und Leid erzeugt wird.
    Der große Vorteil, den die momentane Entwicklung nimmt, besteht darin, dass sich das götzenhaft verehrte System der materiellen Güteransammlung sich selbst zerstört und unfreiwillig Platz macht einem Neubeginn. – Einem Neubeginn mit neuem Bewusstsein, das neben dem Wirtschaftserfolg auch die Zufriedenheit aller mit dem Betrieb in Verbindung stehender Mensch zum Ziel hat. Nur so wird sich nachhaltig jener Erfolg einstellen, den sich Unternehmer wünschen.
    Besonders die Banken werden zwangsweise umdenken müssen, denn die jetzt gelebte Praxis Kredite nur denen zu geben, die kurzfristig eine hohe Rendite in Aussicht stellen, wird sich keine Bank auf Dauer leisten können. Der Begriff gelebter Nachhaltigkeit wird sicher ein sehr wichtiges Kriterium gewissenhafter Kreditpolitik werden müssen.
    Ich hoffe, dass das kleine Saatkorn, das in Blumau durch die 3 Unternehmer gesät wurde, sich rasch vermehrt um vielen Firmen einen Weg auf zu zeigen, wie sie in Zukunft großartige Ernten einfahren zu können.
    Wenn möglichst viele Menschen sich diesem neuen Bewusstsein anschließen wird es gelingen, die nachfolgende Prophezeihung eines längst verstorbenen Indianerhäuptlings nicht Realität werden zu lassen:
    Erst wenn der letzte Baum gerodet,
    der letzte Fluss vergiftet,
    der letzte Fisch gefangen,
    wird man feststellen,
    dass man Geld nicht essen kann.

    Dr. Norbert Schulz, Haus Gesundheit, 9081 Reifnitz
    norbert@schulz.at

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  3. Sehr gut-alles paletti?
    Frank Planeck war mal ein Sieger,ein Mensch
    sich bei den deutschen Gerichten 90000DM erstritten hatte.....gegen die beiden Vorstände von "infomatec"Gerhard Harlos und Alexander Häfele (am 19.7.2004)Bundesgerichthof,
    Sensationelles Urteil-er bekommt sein Geld!
    Doch bis heute hat er sein Geld nicht bekommen,
    weil es der Staat in seinen Haushalt gestellt hat, da ist nichts rein garnichts zu machen!
    Bayerns Justizministerin Beate Merk 2006:Nach Haushaltsrecht besteht keine Möglichkeit, auf Vermögenswerte zu verzichten (Millionen von "Infomatec"sind einkassiert worden!)die dem Justizhaushalt zugeflossen sind(infolge einer rechtskräftigen Entscheidung!)"
    Mit einem Wort,einmal Haushalt-immer Haushalt!
    Vor kurzem habe Ihm die Staatsanwaltschaft einen Brief geschrieben;Die von den Vorständen beschlagnahmten Aktien sollten verkauft werden, und Planeck sollt sie bitte mal freigeben!, sonst würden Sie gerichtlich gegen Ihn vorgehen. Da lacht Planeck.Das kann ich nicht machen-das ist mein Geld!!!Er unterschreibt nicht!...hier höre ich auf,wer den ganzen Text haben will, kann Ihn in der "Süddeutschen Zeitung vom 28.1.09Nr.22 Seite 26, lesen.
    Ich werde mich Ihm anschliessen,Ich müsste eigentlich 20000Eur an das Deutsche Sozialamt zahlen,ich werde es jetzt nicht mehr tun.
    ich kann auch nicht mehr,eine Frau Dufki vom Kölner Sozialamt, kann mir einfach nicht rechtgeben, das mein Ansinnen,über die ganze Summe zu verhandeln, nicht möglich wäre,weil es erstmal nur um die Summe aus 2004 gehe,2065,24Eur. Die Deutsche Bürokratie,die Zinswirtschaft,und das der Staat den Firmen das Geld hinterherwirft-das alles halte ich nicht mehr aus.......ich werde schon weitermachen-einen Gruss an die "Guten"
    A.S.

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