Regierungen suchen das Glück

Die britische Regierung will einen statistischen Glücksindex einführen und damit regelmäßig die persönliche Zufriedenheit der Bevölkerung messen. Start der Erhebungen soll im Frühjahr sein. Geplant ist, die Ergebnisse als Grundlage für politische Entscheidungen heranzuziehen.
Idee aus Bhutan
Die Idee der Glücksmessung gibt es auch in Bhutan. Dort war im Jahr 2008 vom "Bruttonationalglück" in Anlehnung an das Bruttosozialprodukt die Rede.
Die Idee, den Status eines Landes nicht nur an ökonomischen Maßstäben zu messen, fiel gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise mehreren Orts auf fruchtbaren Boden. Denn auch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kündigte vergangenes Jahr an, die Zufriedenheit der Bevölkerung als Gradmesser in die wirtschaftlichen Berechnungen einzubeziehen.
Europa müsse mit gutem Beispiel vorangehen und sich von der herrschenden „Zahlengläubigkeit“ lösen. Der Klimawandel und eine Reform des Kapitalismus seien mit der „Religion der Ziffern“ und der „Religion des Marktes“ nicht zu lösen, so Sarkozy.

Quelle: ORF

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